Messe-Loop · Wahrnehmung statt Werbefilm

Das Auge entscheidet im Gang. Nicht am Tisch.

Ein Messe-Loop ist kein gekürzter Imagefilm. Er ist ein Reiz, gebaut für das, was zwischen Augenwinkel und erster Fixation passiert. Ohne Ton, ohne Anfang, ohne Ende. Ab 1.490 € netto, in 3D ab 2.990 €.

Wie das funktioniert

Festpreis-Angebot per Mail in 24 Stunden. Lieferung in 5 bis 10 Werktage.

Du kommst von LinkedIn? Hier sind alle Folgen.
Ein Messe-Loop in Aktion. Läuft ohne Ton, nahtlos, und jede Szene steht für sich.
Was im Gang passiert

Vier Schritte. Keiner davon passiert am Tisch.

Bevor jemand mit eurem Team spricht, hat sein Auge längst entschieden. Ein guter Loop ist für genau diese Sekunden gebaut.

1 · AugenwinkelPeripheres Sehen

Am Rand des Blickfelds liest niemand. Aber Bewegung und Kontrast werden dort registriert, bevor jemand bewusst hinschaut.

2 · SprungSakkade

Das Auge springt mehrmals pro Sekunde von Punkt zu Punkt. Während des Sprungs nimmt es kaum etwas auf.

3 · StillstandFixation

Ein paar hundert Millisekunden Ruhe. Nur jetzt wird gelesen und erkannt. Für ein Logo reicht das. Für ein Argument nicht.

4 · UrteilStehenbleiben

Wenn die nächste Fixation wieder auf eurem Screen landet, bleibt jemand stehen. Dann übernimmt euer Standteam.

Fachchinesisch, übersetzt

Neun Begriffe aus der Wahrnehmungspsychologie. Und was wir daraus bauen.

Das klingt nach Hörsaal. Am Stand entscheidet es, ob jemand stehen bleibt. Jeder Begriff steht für eine Regel, nach der wir euren Loop bauen.

01

Präattentive Wahrnehmung

auch: Pop-out-Effekt

Farbe, Bewegung, Größe und Kontrast werden erkannt, bevor Aufmerksamkeit überhaupt einsetzt. Ein rotes Element zwischen grauen springt heraus, ohne dass jemand sucht.

So bauen wir das: Pro Bild genau ein Element, das sich abhebt. Der Rest tritt zurück.
02

Peripheres Sehen

der Augenwinkel

Scharf sieht das Auge nur in einem kleinen Bereich. Am Rand ist es schlecht im Lesen und gut im Erkennen von Bewegung.

So bauen wir das: Große, klare Bewegung statt kleiner Schrift. Was im Gang wirken soll, muss im Augenwinkel funktionieren.
03

Fixation und Lesefenster

was in einen Blick passt

Gelesen wird nur während einer Fixation, und dabei passen nur wenige Wörter ins Blickfeld. Mehr Text heißt mehr Sprünge, und bei jedem Sprung kann der Besucher abbrechen.

So bauen wir das: Eine Zeile pro Einblendung, in einer Größe, die aus der Gangdistanz lesbar ist.
04

Unaufmerksamkeitsblindheit

Inattentional Blindness

Wer etwas Bestimmtes sucht, übersieht vieles, was direkt vor ihm passiert. Besucher suchen ihren nächsten Termin, nicht euren Stand.

So bauen wir das: Der Loop zeigt zuerst das Problem der Branche. Das passt ins Suchmuster der Leute, die ihr wollt.
05

Kognitive Last

das volle Arbeitsgedächtnis

Das Arbeitsgedächtnis hält nur wenig gleichzeitig. Auf der Messe ist es ohnehin voll: Lärm, Termine, Taschen, Gespräche.

So bauen wir das: Ein Gedanke pro Szene. Jede Szene ist auch ohne die davor verständlich.
06

Bildüberlegenheitseffekt

Picture Superiority Effect

Bilder werden besser erinnert als Wörter. Ein Produkt, das man gesehen hat, bleibt länger hängen als eine Aufzählung seiner Vorteile.

So bauen wir das: Wir zeigen das Produkt in Aktion, als Objekt im Raum, statt Stichpunkte auf eine Folie zu schreiben.
07

Gesichter und Blickrichtung

Gaze Cueing

Gesichter ziehen Blicke an. Und Menschen schauen automatisch dorthin, wohin eine Figur schaut.

So bauen wir das: Figuren mit Gesicht, die zum Produkt schauen. Der Blick des Besuchers folgt.
08

Zufälliger Einstieg

Loop-Dramaturgie

Niemand sieht euren Loop ab Sekunde null. Die meisten steigen irgendwo in der Mitte ein und gehen nach ein paar Sekunden weiter.

So bauen wir das: Kurze Sequenzen, die jede für sich tragen. Die letzte geht nahtlos in die erste über, ohne Schwarzbild.
09

Informationslücke

Curiosity Gap

Eine offene Frage zieht stärker als eine fertige Antwort. Wer merkt, dass ihm ein Teil fehlt, will ihn haben.

So bauen wir das: Der Loop zeigt das Problem und den Effekt. Das Wie bleibt für das Gespräch am Stand.
Prinzip im Einsatz

Sechs Regeln. Sechs Ausschnitte aus echten Projekten.

Keine Theorie-Folie. Jeder Ausschnitt stammt aus einem Film, den wir für Kunden gemacht haben, und zeigt eine Regel in Aktion.

Pop-out
Alles grau. Eine Farbe.Das Auge landet ohne Suchen dort, wo die Farbe ist. Präattentiv, also vor jeder bewussten Entscheidung.
Peripherie
Bewegung über die ganze Breite.Große Bewegung wird auch im Augenwinkel registriert, also von Leuten, die gar nicht auf euren Screen schauen.
Gesicht
Erst das Gesicht, dann der Rest.Blicke landen zuerst auf Gesichtern. Eine Figur macht aus einer Funktion eine Geschichte.
Kognitive Last
Ein Gedanke pro Szene.Eine Maschine, ein Ablauf, sonst nichts. Wer hier einsteigt, versteht die Szene sofort.
Bildüberlegenheit
Das Objekt statt der Folie.Das Bauteil im Raum, von allen Seiten. Kein Stichpunkt erklärt das so schnell.
Rhythmus
Wiederkehrende Bewegung.Ein Takt, den man aus der Entfernung liest. Ruhig genug für die Fixation, lebendig genug für den Augenwinkel.

Ausschnitte aus Kundenprojekten von Explikate, ohne Ton.

Die Reihe aus dem Feed

Du kommst von LinkedIn? Hier sind alle Folgen.

Vier Filme über das, was auf Messen schiefgeht. Gemacht von uns, im selben Haus, in dem auch euer Loop entsteht.

FOLGE 4Die StudieEyetracking im Gang: Fixation, Sakkade, Abbruch. Und was das Auge nicht ignorieren kann.
FOLGE 3Der RundgangElf Minuten bis zum Flieger. Drei Stände. Einer gewinnt.
FOLGE 2Der PlanDie perfekte Messeplanung. Mit einer Schwachstelle: dem ersten Satz.
FOLGE 1Der StandGrößter Stand der Halle. Auf dem Screen: Folie 1 von 48.

Das sind Erzählfilme mit Ton, gebaut für den Feed. Der Loop für euren Stand folgt anderen Regeln: ohne Ton, ohne Anfang, ohne Ende. Wenn ihr so einen Film für LinkedIn wollt, fragt ihn einfach mit an.

Klare Kante

Ein Imagefilm auf dem Screen ist kein Messe-Loop.

Die meisten Stände zeigen den Film, den es halt schon gibt. Der wurde für jemanden gemacht, der auf Play klickt. Im Gang klickt niemand.

Imagefilm auf dem Screen
Messe-Loop von Explikate
Braucht Ton, sonst versteht man nichts
Funktioniert komplett ohne Ton
Logo-Intro, Claim, dann irgendwann das Produkt
Das Problem in der ersten Sekunde jeder Sequenz
Folien und Aufzählungen
Ein Gedanke pro Szene, gezeigt statt beschrieben
Fester Anfang, Abspann, Schwarzbild
Nahtloser Loop, Einstieg an jeder Stelle
Für den Schreibtisch geschnitten
Für den Augenwinkel und die Gangdistanz gebaut
Erklärt alles
Lässt eine Frage offen, die euer Team beantwortet
Handwerk

Vier Tests, bevor euer Loop auf den Screen geht.

Aufmerksamkeit ist kein Glück. Sie lässt sich planen und prüfen. So machen wir das.

TEST 01Blickpfad-Storyboard

Für jede Sequenz legen wir fest, wo das Auge in welcher Sekunde landen soll. Erst dann wird gezeichnet.

TEST 02Unschärfe-Test

Wir schauen jede Szene stark unscharf an. Wenn das Wichtige dann nicht mehr heraussticht, ist die Hierarchie falsch.

TEST 03Distanz-Test

Schrift und Bildgröße rechnen wir auf eure Screen-Größe und den Abstand im Gang hoch.

TEST 04Naht-Test

Der Loop läuft mehrfach hintereinander. Wenn man den Übergang sieht, bauen wir ihn neu.

Festpreis

Euer Loop. Zum Preis, der feststeht.

Für den Screen

Messe-Loop

1.490 €netto, Festpreis
5 bis 10 Werktage in 3D 2.990 €
  • Loop ohne Ton, bis 60 Sekunden, in 16:9 und 21:9
  • Blickpfad-Storyboard nach den Regeln oben
  • Von Hand gezeichnet und animiert, auf Wunsch in 3D aus euren CAD-Daten
  • Nahtloser Loop, Unschärfe-, Distanz- und Naht-Test
  • Korrekturen und alle Nutzungsrechte inklusive

Lieber mit Einladung und Nachfassen?

1.990 €netto, Messepaket

Der Loop holt die Leute an den Stand. Das Messepaket sorgt dafür, dass vorher Termine stehen und nachher jemand antwortet: dazu ein Hauptvideo mit Sprecher für die Einladung und eine Kurzfassung für die Nachfass-Mail.

  • Alles aus dem Messe-Loop
  • Hauptvideo bis 60 Sek. mit Sprecher für Einladung und Website
  • Kurzfassung für die Nachfass-Mail
  • Skript schreiben wir mit dir
Alle Messe-Pakete ansehen

Fragen zum Messe-Loop

Was ist ein Messe-Loop?

Ein Video für den Screen oder die LED-Wand am Messestand, das den ganzen Tag in Schleife läuft. Es funktioniert ohne Ton, hat keinen festen Anfang und kein Ende und ist so gebaut, dass Besucher an jeder Stelle einsteigen und in wenigen Sekunden verstehen, worum es geht.

Was kostet ein Messe-Loop bei Explikate?

Der Messe-Loop kostet 1.490 € netto zum Festpreis, in 3D 2.990 € netto. Enthalten sind ein Loop bis 60 Sekunden in 16:9 und 21:9, Korrekturen und alle Nutzungsrechte. Mit Hauptvideo für Einladungen und Kurzfassung für Nachfass-Mails gibt es ihn im Messepaket für 1.990 € netto.

Was ist der Unterschied zwischen einem Imagefilm und einem Messe-Loop?

Ein Imagefilm ist für Menschen gemacht, die auf Play klicken und zuhören. Ein Messe-Loop ist für Menschen gemacht, die vorbeigehen. Er braucht keinen Ton, zeigt das Problem in der ersten Sekunde jeder Sequenz statt eines Logo-Intros und läuft ohne Abspann und Schwarzbild nahtlos weiter.

Was bedeutet präattentive Wahrnehmung für unseren Stand?

Merkmale wie Farbe, Bewegung, Größe und Kontrast werden erkannt, bevor jemand bewusst hinschaut. Ein Element, das sich deutlich vom Rest abhebt, zieht den Blick ohne Suchen auf sich. Deshalb planen wir pro Bild genau ein solches Element und lassen den Rest zurücktreten.

Warum kaum Text im Loop?

Gelesen wird nur während einer Fixation, also in kurzen Momenten, in denen das Auge stillsteht. Jedes zusätzliche Wort braucht weitere Blicksprünge, und bei jedem Sprung kann der Besucher abbrechen. Wir nutzen deshalb höchstens eine Zeile pro Einblendung, groß genug für die Distanz im Gang.

Wie lang sollte ein Messe-Loop sein?

Bis 60 Sekunden, aufgeteilt in kurze Sequenzen, die jede für sich verständlich sind. Kaum jemand sieht einen Loop vom Anfang an. Wichtiger als die Gesamtlänge ist, dass jeder Einstiegspunkt funktioniert.

Wie prüft ihr, ob der Loop aus der Entfernung funktioniert?

Mit vier Tests: einem Blickpfad-Storyboard, in dem festgelegt ist, wo das Auge in welcher Sekunde landen soll, einem Unschärfe-Test für die Hierarchie, einem Distanz-Test für Schrift- und Bildgröße auf eurem Screen und einem Naht-Test, bei dem der Loop mehrfach hintereinander läuft. Den Test auf dem echten Screen vor der Messe empfehlen wir trotzdem immer.

Welche Formate bekommen wir?

Den Messe-Loop in 16:9 und 21:9. Hochformat 9:16 für eine Stele gibt es als Extra für 250 € netto. Für LED-Wände mit eigenen Pixelmaßen brauchen wir vor dem Start Breite und Höhe in Pixeln von eurem Standbauer.

Sind die Filme aus eurer LinkedIn-Reihe auch Messe-Loops?

Nein. Die Studie, Der Rundgang, Der Plan und Der Stand sind Erzählfilme mit Ton für den Feed. Ein Loop für den Stand funktioniert ohne Ton und ohne festen Anfang. Wenn ihr so einen Erzählfilm für LinkedIn wollt, fragt ihn einfach mit an, ihr bekommt dafür ein eigenes Festpreis-Angebot.

Wie früh müssen wir anfragen?

Am besten 3 bis 4 Wochen vor der Messe. Der Messe-Loop dauert 5 bis 10 Werktage, dazu kommen eure Freigaben und der Test auf dem Screen. Wenn es knapp ist, zieht Express für 390 € netto euer Projekt vor.

Dürfen wir den Loop nach der Messe weiter nutzen?

Ja. Ihr bekommt die vollen Nutzungsrechte, weltweit und unbefristet: für die nächste Messe, die Website, den Vertrieb und Social Media.

Zweihundert Millisekunden. Nutzt sie.

Schick uns Messetermin, Produkt und, falls schon da, die Screen-Maße. Du bekommst ein Festpreis-Angebot mit Zeitplan, an Werktagen innerhalb von 24 Stunden.